Abteilung für Umwelterziehung

Am 27. April 2002 schloss CAMPO, verantwortlich für das CEC Tinguá, ein Abkommen über Technische Zusammenarbeit mit der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA. Die Zusammenarbeit zielt vor allem auf die Ausarbeitung gemeinsamer Aktionen zur nachhaltigen Entwicklung des Bioreservats von Tinguá und stellt ein historisches Abkommen dar, da es das erste Mal war, dass eine dem Umweltministerium nachgeordnete Institution mit einer Nichtregierungsorganisation aus dem Bundesstaat Rio de Janeiro eine Partnerschaft schloss.

Das Projekt CEC Tinguá legt ein Hauptaugenmerk auf die Umwelterziehung und wird in partizipativer Beteiligung der Gemeinde, vor allem durch folgende Gruppen und Partnerinstitutionen, in die Tat umgesetzt: Associação dos Moradores e Amigos de Tinguá – AMAT; Associação dos Moradores de Rancho Fundo – AMRF; Associação de Moradores de Barão de Guandu - AMABG; Assembléia de Deus; Campo; Centro de Desenvolvimento Rural Integrado – Cedri; Centro Comunitário São Sebastião de Vila de Cava - CECOM; Ibama/Rebio do Tinguá und Associação de Pequenos Produtores Rurais de Tinguá - APPRT.

Ökopension Tinguá

Die Ökopension Tinguá hat acht Appartments, das Haupthaus besitzt weitere fünf Zimmer und einen Swimmingpool, fünf Pferde und sechs Fahrräder stehen zur Verfügung, insgesamt können bis zu 24 Gäste empfangen werden. Bis August des vergangenen Jahres besuchten rund 600 Personen – Partnergruppen, Schulklassen aus Nova Iguaçu, in- und ausländische Ökotouristen – diesen Ort um die bisher wenig bekannte Region besser kennenzulernen.

Zu den natürlichen Schönheiten zählen ein Fischteich, ein Wasserfall, ein ökologischer Pfad mit Hinweisen zur örtlichen Flora, darüberhinaus gibt es Truthähne, Gänse und Enten. Es werden unter anderem Kopfsalat, Kohl, Mais und Maniok angebaut, nahgelegene Gemüsegärten können besucht werden. Zu den angebotenen Ökotourismus-Aktivitäten zählen Wanderungen unter fachkundiger Leitung, Beobachtung von Pflanzen und wilden Tieren, natürliche Ernährung, ökologische Reitausflüge, Baden in wilden Seen, Geflügelzuchtkunde, Fischzuchtkunde, Gartenbau, das Auspflanzen von Setzlingen und nicht zuletzt eine Pferdezucht.

Der Ökotourismus bringt finanzielle Mittel für soziale Aktivitäten des CEC im Bereich der Umwelterziehung und erlaubt die Fortführung der von der Einrichtung ausgearbeiteten Projekte.

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